Heutzutage ist Social Media überall. Egal ob auf Instagram, TikTok, Snapchat oder YouTube: Wir scrollen, liken und posten gefühlt den ganzen Tag. Und zwar egal wo: Zu Hause, in der U-Bahn oder um ehrlich zu sein… manchmal auch in der Schule. Das Nutzen von Social Media gehört für viele Menschen einfach zum Alltag. Jedoch bringen die Plattformen auch Risiken mit sich. Daher möchte ich nun kurz die positiven und negativen Seiten von Social Media aufzeigen.
Viele User und Influencer zeigen auf den sozialen Netzwerken oftmals nur schönen Momente: perfekt inszenierte Bilder und Videos vom letzten Urlaub, der letzten Party oder vom eigenen Zuhause. Und natürlich sehen die Menschen darauf immer top gestylt aus. Wenn man dies permanent sieht, fängt man natürlich an, sich und sein Leben damit zu vergleichen. „Mein Leben ist im Vergleich dazu ja so langweilig“, denkt man dann oft sehr schnell. So entsteht ein innerer Drang, etwas Spannendes erleben zu müssen… und dabei natürlich auch perfekt auszusehen. Dazu kommt auch noch der Druck immer online sein zu müssen, um bloß nichts von den anderen zu verpassen.
Trotzdem gibt es auch gute Seiten von Social Media: Man kann kreativ sein, eigene Fotos und Videos teilen und natürlich mit Leuten kommunizieren und in Kontakt bleiben, die man vielleicht noch nie „real“ im echten Leben gesehen hat oder die Tausende Kilometer entfernt wohnen. Auch kann man sehr schnell an weltweite Informationen kommen, ganz egal ob es sich um politische, gesellschaftliche oder kulturelle Inhalte handelt. Hierbei gilt es aber in Zeiten von KI zu überprüfen, ob es sich dabei nicht um Fake News handelt. Auch viele soziale und wohltätige Projekte werden heutzutage erst durch Social Media gepusht bzw. in das Licht Öffentlichkeit gerückt.
Es lässt sich also sagen, dass Social Media nicht einseitig als etwas Gutes oder Schlechtes gesehen werden kann. Es kommt stark auf den individuellen Gebrauch an. Wichtig ist, dass wir nicht alles sofort glauben, was wir auf den Plattformen sehen, sondern dies stets kritisch hinterfragen bzw. überprüfen. Auch müssen wir uns klar machen, dass niemand perfekt ist, auch nicht die Influencer mit Millionen von Followern. Vielleicht wäre es aber ganz gut, wenn wir das Handy auch einfach mal wieder zur Seite zu legen und eine Pause von Social Media machen, um das echte Leben zu genießen.
Bildquellen
- Social Media: Unsplah
